Zahnprobleme bei Hund und Katze sind weit verbreitet, oft bleiben sie lange unbemerkt, verursachen aber grosse Schmerzen und können die allgemeine Gesundheit stark beeinträchtigen.
Die Maul- und Zahngesundheit ist essenziell für das Wohlbefinden Ihres Lieblings. Tägliches Zähneputzen zu Hause hilft, reicht aber allein nicht aus: Bereiche unter dem Zahnfleischrand bleiben dabei unerreichbar. Dort lagert sich bakterieller Zahnbelag ab, der mit der Zeit zu Zahnstein mineralisiert. So entstehen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Parodontitis — mit Schmerzen, Mundgeruch, Zahnverlust und, über die Blutbahn, möglichen Belastungen von Herz, Leber und Nieren. Deshalb empfehlen wir alle 1–2 Jahre eine professionelle Zahnbehandlung in Narkose (COHAT kurz für "Comprehensive Oral Health Assessment and Treatment"). Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und bestehende Probleme professionell behandeln zu lassen.
Unsere Tierzahnärztin behandelt Zahnerkrankungen umfassend, von der Diagnose bis zur chirurgischen Zahnextraktion:
Zahnerkrankungen bei Tieren werden häufig zu spät erkannt. Dabei können sie starke Schmerzen verursachen und sich schnell zu einem akuten Notfall entwickeln.
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Ja! Normales Fressverhalten darf nicht mit guter Maulgesundheit gleichgesetzt werden. Hunde und Katzen leiden still, weshalb erst bei sehr starken Schmerzen im Maul eine für die Besitzerin oder den Besitzer wahrnehmbare Einschränkung des Fressverhaltens auftritt.
Bei Hunden und Katzen bilden sich Plaque und Zahnstein wie beim Menschen. Die daraus resultierenden schmerzhaften Probleme entstehen jedoch häufig im Wurzelbereich (Parodontalerkrankungen) und bleiben so zum Leidwesen der Tiere lange unerkannt.
Bitte vereinbaren Sie umgehend einen Termin und dokumentieren Sie die Situation mit einem Foto. Je früher Sie dies tun, desto eher kann ein Zahn erhalten werden. +41 41 741 04 04
Anlässlich einer Voruntersuchung durch unsere Zahnspezialistin kann das Ausmass der Veränderungen eingeschätzt, der nötige Eingriff geplant und die Besitzerin oder der Besitzer adäquat aufgeklärt werden.
Darüber hinaus ist es möglich, durch Untersuchungen im Vorfeld (z.B. Blut, Harn, Medikamentenspiegel) das Narkoserisiko zu senken.